Seit dem 1. November läuft das Hamburger Winternotprogramm. Die neue Regelung, nach der nach drei Übernachtungen eine verpflichtende Sozialberatung vorgesehen ist, stößt bei Trägern der Obdachlosenhilfe auf deutliche Kritik. Sie befürchten, dass Menschen aus Angst vor einer Registrierung das Angebot künftig meiden könnten.
Auch Andreas Grutzeck, sieht die Neuregelung kritisch. Er fordert deshalb, ihre Auswirkungen bereits Anfang Januar zu überprüfen – und nicht erst nach dem Ende des Winternotprogramms. Sollte sich zeigen, dass obdachlose Menschen durch die neuen Vorgaben abgeschreckt werden, muss der Senat unverzüglich gegensteuern.
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