Wie erleben Frauen den Krieg in der Ukraine – und warum ist es wichtig, ihre Geschichten zu hören? Darum ging es am 8. Oktober 2026 im HAUS RISSEN in Hamburg-Rissen: Die Frauen Union Altona/Elbvororte und der CDU-Kreisverband Altona/Elbvororte zeigten den Film „Sie und der Krieg“ der ukrainischen Regisseurin Tetiana Vysotska. Im anschließenden Publikumsgespräch mit Vysotska und Vertreterinnen und Vertretern von UA Veterans Germany standen persönliche Erfahrungen, die Hoffnung auf Frieden und Freiheit sowie die Bedeutung weiterer Unterstützung für die Ukraine im Mittelpunkt. Der ukrainische Generalkonsul Vitalii Remelie eröffnete den Abend mit einem Grußwort; Anke Frieling und Gabriele von Stritzky moderierten.
Mit Tetiana Vysotska war die Regisseurin des Films, die auch als Journalistin und Menschenrechtsaktivistin tätig ist, persönlich zu Gast. An dem Gespräch beteiligten sich außerdem Vertreterinnen und Vertreter des Bundes ukrainischer Veteranen & Familien e.V. (UA Veterans Germany). Durch den Abend führten die Hamburger CDU-Bürgerschaftsabgeordnete und Kreisvorsitzende Anke Frieling sowie Gabriele von Stritzky, Kreisvorsitzende der Frauen Union Altona.
Der ukrainische Generalkonsul in Hamburg, Vitalii Remelie, brachte im Grußwort die Perspektive des Abends auf den Punkt: „Der Widerstand der Ukraine hat viele Gesichter, und sehr viele davon sind weiblich.“
Der Film und das anschließende Gespräch zeigten eindrücklich, wie Frauen den Krieg in der Ukraine erleben. Besonders bewegend war das Zeugnis von Ksenia, die mit nur 16 Jahren ihre besetzte Heimatstadt verlassen musste und an einem russischen Kontrollpunkt von einem Soldaten mit einer Waffe bedroht wurde – damals konnte bereits ein einziges Foto mit ukrainischer Symbolik oder eine einzige Nachricht darüber entscheiden, ob sie weiterleben würde. Regisseurin Vysotska erinnerte daran, dass auch die Besatzung ein Krieg sei – einer, der für die Welt unsichtbar bleibe: Die Menschen dort hätten keine Stimme, um von den russischen Verbrechen zu erzählen; solange die Besatzung andauere, sei es Aufgabe aller, darüber zu sprechen.
Trotz der schweren Themen endete der Abend mit einem hoffnungsvollen Ausblick: Das Publikum fragte, was den Ukrainerinnen und Ukrainern Hoffnung gebe und wie sie die Zukunft ihres Landes sehen. Alexandra, Repräsentantin von UA Veterans Germany, brachte es auf den Punkt: Uns eint der Wunsch, in Frieden und Freiheit zu leben – in einer unabhängigen, friedlichen und glücklichen Ukraine; die gesammelten Erfahrungen des Landes könnten für Europa von Bedeutung sein (Übersetzung Instagrambeitrag). Moderatorin Anke Frieling hob in ihrem Fazit die Kraft der persönlichen Geschichten hervor: Gerade sie helfen der deutschen Gesellschaft, die Ukraine besser zu verstehen und zu begreifen, warum die Unterstützung weiterhin so wichtig sei.
