Einige Abgeordnete aus Bürgerschaft und Bezirksversammlung waren kürzlich eingeladen, den Baufortschritt des A7-Deckels zu besichtigen. Es war beeindruckend zu sehen, wie viel bereits geschafft wurde. Schon heute ist erkennbar, was hier für Hamburgs Westen entsteht: Der Deckel wird Bahrenfeld und Othmarschen wieder miteinander verbinden und vor Ort für mehr Ruhe und Lebensqualität sorgen. Über dem Tunnel soll eine neue Grün- und Erholungslandschaft entstehen. Der Bau des Lärmschutztunnels soll nach aktueller Planung bis Ende 2029 abgeschlossen sein.

Damit dieses große Projekt auch gelingt, müssen allerdings schon heute die nächsten Schritte gut vorbereitet werden. Für den späteren Grünzug werden 231.000 Kubikmeter Boden benötigt. Die Antwort des Senats auf Ankes Anfrage zeigt: Bislang ist noch kein Boden beschafft. Auch geeignete Flächen für die Zwischenlagerung und Aufbereitung sind noch nicht festgelegt. Die entsprechende EU-weite Ausschreibung befindet sich erst in Vorbereitung. 

Für Bodenbeschaffung, Lagerung und Andeckung sind derzeit 31,166 Millionen Euro veranschlagt. Eine detaillierte Aufschlüsselung der Kosten kann der Senat allerdings noch nicht vorlegen. Auch die Risiken des Bodenmanagements sollen erst im weiteren Verlauf der Planung genauer bestimmt werden. 

Parallel dazu nimmt die Entwicklung rund um den Deckel weiter Fahrt auf. Der Neubau der Asklepios Klinik Altona soll vorangetrieben werden, hinzu kommen weitere Infrastruktur- und Bauprojekte im Umfeld. Der Senat verweist darauf, dass die verschiedenen Vorhaben im Rahmen der gesamtstädtischen Koordinierung fortlaufend aufeinander abgestimmt werden. 

Jetzt kommt es darauf an, dass Bodenbeschaffung, Baustellenlogistik und die parallel laufenden Großprojekte im Umfeld rechtzeitig und verlässlich koordiniert werden.

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