Viele ältere Menschen wünschen sich vor allem eines: auch im Alter selbstbestimmt im vertrauten Umfeld wohnen zu bleiben. Genau hier setzt das Hamburger Programm „Wohnen bleiben im Quartier“ an. Ziel ist es, altersgerechtes Wohnen, soziale Teilhabe und Unterstützungsangebote im Quartier besser miteinander zu verbinden.

Andreas Grutzeck hat hierzu mit einer Schriftlichen Kleinen Anfrage beim Senat nachgehakt. Denn obwohl seit Jahren verschiedene Modellprojekte und Pilotvorhaben gestartet werden, bleibt bislang offen, wie erfolgreiche Ansätze dauerhaft in die Regelversorgung überführt werden sollen.

Die Antwort des Senats zeigt: Es gibt weiterhin viele Modellprojekte, aber wenig klare Aussagen dazu, wie daraus langfristig tragfähige Strukturen entstehen sollen. Gleichzeitig wurden bürokratische Hürden und hohe Anforderungen im Antragsverfahren indirekt eingeräumt. Gerade angesichts des demografischen Wandels braucht Hamburg verlässliche und wohnortnahe Unterstützungsangebote – nicht nur zeitlich befristete Projekte. Ältere Menschen sollen möglichst lange selbstbestimmt in ihrem Quartier leben können. Dafür braucht es Planungssicherheit, funktionierende Kooperationen vor Ort und Strukturen, die dauerhaft tragen.

Andreas Grutzeck wird den Austausch mit Akteuren aus der Wohnungswirtschaft und dem sozialen Bereich fortsetzen und sich weiterhin dafür einsetzen, langfristige und verlässliche Lösungen für das Wohnen im Quartier zu schaffen. 

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