Die Unterbringung von Geflüchteten und wohnungslosen Menschen ist eine schwierige Aufgabe – und einfache Lösungen gibt es nicht. Das darf jedoch kein Freibrief für unwirtschaftliches Handeln sein. Beim Mundsburg Tower hat Andreas Grutzeck deshalb mit mehreren Schriftlichen Kleinen Anfragen genauer nachgehakt. Das Ergebnis ist bemerkenswert: Fördern & Wohnen nahm 2025 für die 77 Wohnungen in öffentlich-rechtlicher Unterbringung rund 7,86 Millionen Euro ein. Rechnerisch entspricht das etwa 8.510 Euro pro Wohnung und Monat. Darin sind zwar zusätzliche Leistungen wie Sicherheitsdienste enthalten. Umgerechnet auf die einzelnen Unterbringungsplätze werden dort jedoch 1.979 Euro pro Person und Monat abgerechnet – gegenüber einer Regelgebühr von 889 Euro. „Auch bei der Unterbringung müssen Wirtschaftlichkeit und ein verantwortungsvoller Umgang mit Steuergeld selbstverständlich sein. Solche Kosten sind den Steuerzahlern kaum zu vermitteln“, kritisiert Andreas Grutzeck. 
Ende August griff auch das NDR Hamburg Journal die Recherchen auf und sprach mit Andreas Grutzeck vor Ort über die Kosten im Mundsburg Tower.
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