Was brauche ich zu Hause, wenn der Strom länger ausfällt? Wie funktioniert Wiederbelebung? Was leistet das THW bei schweren Unfällen? Und wie schnell kann Hilfe im Ernstfall überall sein? Um solche ganz praktischen Fragen ging es beim Info-Tag Katastrophenschutz am 21. Juni 2026 auf dem Blankeneser Marktplatz.
Eingeladen hatten die CDU-Ortsverbände Blankenese und Flottbek-Othmarschen. Von 11 bis 16 Uhr kamen immer wieder viele Menschen und Familien vorbei, informierten sich an den Ständen, stellten Fragen und nutzten die Mitmach-Angebote. Besonders erfreulich war: Das Thema wurde nicht als Panikmache verstanden, sondern als sachliches, hilfreiches Angebot zur Vorsorge.
Genau das war unser Ziel. Katastrophenschutz darf kein abstraktes Behördenwort bleiben. Er muss verständlich, konkret und vor Ort erfahrbar werden. Als CDU wollen wir Verantwortung nicht nur einfordern, sondern auch selbst übernehmen. Mit Veranstaltungen wie diesem Info-Tag stärken wir das Bewusstsein für Selbstvorsorge, Nachbarschaftshilfe und Krisenfestigkeit.
Besonders beeindruckend war das Engagement der Ehrenamtlichen. Der ASB zeigte, wie Wiederbelebung funktioniert – eine Fähigkeit, die im Ernstfall Leben retten kann. Das THW präsentierte unter anderem eine Hydraulikzange und machte sichtbar, welche technische Hilfe bei schweren Unfällen möglich ist. Die DLRG war mit Strandbuggy und Boot vor Ort und erklärte ihre Arbeit am und auf dem Wasser. Auch die Freiwillige Feuerwehr war ein großer Anziehungspunkt – besonders für die vielen Kinder, die Fahrzeuge und Ausrüstung begeistert bestaunten.
Ein wichtiger Beitrag kam auch von REWE-City: Dort wurde ganz praktisch gezeigt, welche Nahrungsmittel man für eine sinnvolle Vorsorge für zehn Tage pro Person einplanen sollte. So wurde deutlich: Selbstvorsorge muss nicht kompliziert sein. Sie beginnt mit einfachen, gut umsetzbaren Schritten im eigenen Haushalt.
Die wichtigste Botschaft des Tages: Im Krisenfall sollte jeder Haushalt die ersten 72 Stunden möglichst selbst überbrücken können. Staatliche Hilfe läuft an – sie kann aber nicht überall sofort gleichzeitig ankommen. Deshalb gehören Trinkwasser, haltbare Lebensmittel, Medikamente, Taschenlampe, Batterien, Radio und wichtige Informationen griffbereit in jeden Haushalt. Wer vorbereitet ist, bleibt ruhiger und kann auch anderen in der Nachbarschaft helfen.
Wer das Thema zu Hause vertiefen möchte, sollte sich den Ratgeber des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe besorgen. Die BBK-Broschüre bietet praktische Checklisten und Hinweise für die persönliche Notfallvorsorge. Auch für Kinder gibt es kindgerechte Materialien, insbesondere „Max und Flocke“. So kann man mit Kindern über Vorsorge sprechen, ohne Angst zu machen.
Der Tag hat gezeigt: Politik kann ganz konkret vor Ort wirken. Wir als CDU bringen Menschen, Hilfsorganisationen, Ehrenamtliche und lokale Unterstützer zusammen. Wir schaffen Aufmerksamkeit für wichtige Themen, bevor der Ernstfall eintritt. Und wir stärken damit die Widerstandsfähigkeit unserer Stadtteile.
Ein herzlicher Dank gilt allen Hilfsorganisationen, Einsatzkräften, Ehrenamtlichen und Unterstützern, die diesen Tag möglich gemacht haben. Ihr Einsatz verdient große Anerkennung – nicht nur am Aktionstag, sondern jeden Tag.
Nach der positiven Resonanz ist klar: Diesen Info-Tag soll es im nächsten Jahr wieder geben. Als CDU Blankenese und CDU Flottbek-Othmarschen bleiben wir dran – für starke Nachbarschaften, gute Vorsorge und mehr Sicherheit im Alltag.
