Olympische und Paralympische Spiele bewegen – nicht nur im Stadion, sondern weit darüber hinaus. Genau das wurde bei der Veranstaltung der Bürgerschaftsabgeordneten Antje Müller-Möller eindrucksvoll deutlich. Gemeinsam mit Dr. Andreas Kleinau, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH und damit einer der prägenden Köpfe großer Hamburger Stadtentwicklungsprojekte, Dennis Thering und dem ehemaligen Hockey-Olympiasieger Sebastian Biederlack wurde darüber diskutiert, welche Chancen Olympische und Paralympische Spiele für Hamburg eröffnen können.
Dabei wurde spürbar: Olympia und Paralympics sind weit mehr als ein internationales Sportereignis. Sie können zu einem echten Aufbruchssignal für unsere Stadt werden – für moderne Infrastruktur, nachhaltige Stadtentwicklung, neue wirtschaftliche Dynamik und mehr Lebensqualität für die Menschen in Hamburg.
Gerade darin liegt eine große Chance: Hamburg kann zeigen, wie Olympische und Paralympische Spiele heute funktionieren können – verantwortungsvoll, nachhaltig und mit echtem Mehrwert für die Bürgerinnen und Bürger. Es geht nicht nur um unvergessliche sportliche Momente, sondern um Investitionen, die unsere Stadt langfristig stärken.
Olympia und Paralympics können wichtige Impulse setzen: für bessere Mobilität, moderne Sportstätten, neue Arbeitsplätze, mehr Barrierefreiheit und zusätzliche Sportangebote für alle Generationen. Besonders für junge Menschen kann ein solches Ereignis Begeisterung wecken, Motivation schaffen und den Sport in der Breite stärken.
Viele Menschen haben allerdings noch immer ein falsches Bild von Olympischen und Paralympischen Spielen im Kopf. Die heutigen Konzepte setzen nicht mehr auf Größenwahn, sondern auf Vernunft, Nachhaltigkeit und die kluge Nutzung bestehender Ressourcen. Die Spiele passen sich der Stadt an – nicht die Stadt den Spielen. Gerade das macht Hamburg zu einem glaubwürdigen und starken Austragungsort. Fast 80 Prozent der Sportstätten sind bereits vorhanden. Hinzu kommt: Ein nationales Großereignis dieser Größenordnung wird auch erhebliche Bundesmittel für Hamburg mobilisieren. Und aus Hamburger Sicht ist klar: Diese Mittel sollten lieber in unsere Stadt fließen als nach München.
Deshalb lohnt es sich gerade in den nächsten Wochen, aktiv für Olympia und die Paralympics zu werben. Besonders für uns als CDU ist das eine wichtige Aufgabe. Wir sollten das Gespräch mit den Menschen suchen, Vorbehalte ernst nehmen und zugleich selbstbewusst für die Chancen werben, die in einer Hamburger Bewerbung liegen. Denn wer nur die Risiken sieht, übersieht das enorme Potenzial für unsere Stadt. Das ist umso wichtiger, weil die Hamburgerinnen und Hamburger am 31. Mai in einem Referendum über die Spiele abstimmen werden. Die Briefwahlunterlagen werden bereits Ende April versandt. Es kommt also jetzt darauf an, zu informieren, zu überzeugen und für diese große Chance für Hamburg zu werben.
Die Veranstaltung hat deutlich gemacht, welches Potenzial in dieser Idee steckt. Olympia und Paralympics können für Hamburg ein starkes Signal sein – für Mut, für Zusammenhalt und für den Willen, große Zukunftsprojekte gemeinsam anzugehen. Deshalb sollten wir als CDU-Mitglieder in den kommenden Wochen aktiv Wahlkampf für Olympia und die Paralympics machen.
