MetroTram Altona CDU HamburgKaum ein Thema wird im aktuellen Hamburger Wahlkampf so heiß diskutiert wie Verkehr und Mobilität.

Kein Wunder – an allen Ecken und Enden der Stadt stockt der Verkehr, gerade erst wurde Hamburg wieder zur Stauhauptstadt Nr. 1 gewählt. Es ist zu befürchten, dass sich hieran auch nicht allzu viel ändern wird, zumindest im Hamburger Westen, dem noch immer eine direkte Verkehrsanbindung fehlt.

Zwar gibt es Pläne, den Öffentlichen Nahverkehr mit dem Bau der U 5 West und der S 32 langfristig auszubauen. Doch beide Konzepte können frühestens in 20 Jahren wirklich zu einer Verbesserung der Situation beitragen. Die Hamburger CDU hat deshalb eine Idee aufs Tapet gebracht, die laut eigener Aussage erstaunlich schnell Abhilfe schaffen könnte:

Das Konzept der„Metrotram Altona“ wurde am vergangenen Mittwoch im Bürgerhaus Bornheide vorgestellt, das Interesse der anwesenden Bürgerinnen und Bürger war groß.

Die Idee klingt attraktiv: Die Metrotram soll eine schnell zu bauende und kostengünstige Verkehrsanbindung des Hamburger Westens sein, insbesondere der Stadtteile Bahrenfeld, Osdorf und Lurup. Dennoch blieben die Besucher der Veranstaltung zunächst einmal skeptisch – zu groß ist die Sorge, dass mit der Umsetzung der Metrotram alle weiteren Maßnahmen zur Verbesserung der Situation gestoppt werden.

„Das ist nicht zu befürchten. Die Metrotram konkurriert nicht mit weiteren im Raum stehenden Planungen der U5 oder S32, sondern ist als ergänzender Baustein einer optimierten Anbindung gedacht“, erklärte Anke Frieling von der CDU Altona. Sie soll die unzähligen Busse ersetzen.

Gemeinsam mit ihrem Fraktionskollegen Tim Schmuckall stellte sie sich den Fragen der Bürgerinnen und Bürger, die sich nach und nach doch für die Idee zu erwärmen schienen. Beide Politiker ermunterten, bei Fragen und Anmerkungen direkt Kontakt aufzunehmen.

Wie es mit dem Konzept Metrotram weitergeht, entscheidet sich am 23. Februar – mit der Bürgerschaftswahl werden die Weichen neu gestellt, auch in der Verkehrspolitik.

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